Alles begann damit, dass eine Gruppe von Lehrern aus dem Gymnasium von Gourdon
- Département du Lot in Frankreich - und der Heinrich-Kleist-Oberschule
- Berlin Deutschland - (Frau Bats, Frau Liedtke, Herr Roussel und Herr Thümmler)
beschlossen , gemeinsam in einem Comenius-Projekt (finanziert von der Europäischen
Komission) mit einer Gruppe von Schülern aus der Sekundarstufe II zusammenzuarbeiten.
Diese Lehrer (sowohl Fremdsprachler als auch Naturwissenschaftler) interessierten
sich für das Unterirdische unter allen Aspekten und in allen Bereichen:
Vor- und Frühgeschichte, Geologie, Hydrologie, Mykologie, Stadtplanung
und Städtebau und "Kultur". Das Projekt nahm schnell Gestalt
an. . Das Ergebnis dieser vor Ort gemachten Recherchen (Notizen, Skizzen, Ton-
und visuelle Aufzeichnungen usw.) wurde erst auf eine CD-ROM gebrannt, um dann
später, je nach Möglichkeit, auf einer Internetseite zugänglich
gemacht zu werden. Ein solches ehrgeiziges Projekt ließ sich nur mit Hilfe
externer Fachleute realisieren. So baten wir zwei Wissenschaftler (Herrn Alix
und Herrn Kodron vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische
Forschung in Frankfurt/M. (DIPF) und einen Lehrer und Informatikspezialist (Herrn
Sarrazin in Gourdon) um Unterstützung. Auf einem Vorbereitungstreffen wurden
die Arbeitsabläufe geplant und ein Maulwurf als verbindende Figur für
all unsere Forschungenvereinbart. Schließlich wurden es zwei Maulwürfe
(ein deutscher und ein französischer), die der Doppelbedeutung dieses Begriffs
entsprechend sowohl für das unterirdische leben als auch für Spionagetätigkeit
stehen. Daraus leitet sich auch die spätere Namensgebung. Gleichzeitig
wurden die Maulwürfe in den von den Schülern kreierten Liedern zu
Zentralfiguren, um die wissenschaftlichen Daten in musisch-spielerischer Form
einzuführen. Die CD-ROM als multimedialer Träger , bei dem Ästhetik
und Hör- und Sehvergnügen im Vordergrund stehen, ermöglicht es,
wissenschaftliche Untersuchung und künstlerische Verarbeitung miteinander
zu verbinden (Links und Hypertext) und sorgt für einen größeren
Leserkreis. Logistische Hilfe erbaten wir auch von Personen, die an den geologischen
bzw. prähistorischen Fundstätten arbeiten.
Das Projekt mit seinen Hauptarbeitsphasen wurde in zwei zweiwöchigen Etappen
(einer in Gourdon und einer in Berlin) realisiert. Dennoch waren weitere zeitaufwendige
Nacharbeiten nötig, um die erarbeiteten Dokumente in eine abschließende
Form zu bringen und die CD-ROM zu produzieren. Als Grundsatz galt dabei, dass
die gesamte Arbeit in beiden Sprachen redigiert wird, um beiden Partner gerecht
zu werden.. Terminologie und Texte mussten also sowohl nach wissenschaftlicher
Korrektheit als auch nach sprachlicher Entsprechung (Übertragung in die
jeweils andere Zielsprache) überprüft werden.
Abschließend stellt sich noch die berechtigte Frage nach den möglichen
Adressaten bzw. Interessenten dafür.
- Allen voran sind es die Fremdsprachler (französisch in Deutschland und
deutsch in Frankreich) bei ihrer Unterrichtsarbeit über und mit der Sprache.
- Weiterhin die Lehrer für Biologie und Geographie in Deutschland und die
Lehrer für Lebens- und Erdkunde in Frankreich. Die Qualität der Forschungsarbeiten,
der Inhalt der wissenschaftlichen Daten und die benutzte Lexik (sogenannte "schwierige
Wörter"), im ganzen eine Arbeit von großer Nützlichkeit
in den genannten Bereichen.
- Die Französischlehrer in Frankreich und die Deutschlehrer in Deutschland,
auch Musiklehrer, da die Erarbeitung eigener Texte und deren Vertonung Beispielscharakter
haben und Anregungen für fächerübergreifenden Unterricht geben
kann.
- Die Schüler, die sich informieren, Dokumente sammeln können und
selbständig recherchieren können.
- Und nicht zuletzt aber auch die Touristen, die sich für Berlin oder das
Département du Lot interessieren und diese Regionen auf eine etwas ungewöhnlichere
Weise entdecken wollen (die Seite Überblick enthält eine Sammlung
nützlicher Adressen).
Bestellung der CD bei:
Madame C. Bats
Lycée de Gourdon
75 av. De Cavaignac
F - 46300 Gourdon